Wie Sie sich als Anwalt mit einem Podcast einen uneinholbaren Wettbewerbsvorteil verschaffen.

In marketingaffinen Branchen sind Podcasts seit Jahren das Marketing­instrument schlechthin. Anwälte etablieren erste Formate gerade erst. Viele richten sich an Jurastudenten oder Berufskollegen. Darin liegt die Option, sich als Anwalt mit einem mandanten­orientierten Podcast jetzt einen Innovations- und Marktvorsprung zu verschaffen, der später kaum mehr aufholbar sein wird.

Schriftsätze sind der juristische Alltag. Anwälte schreiben schnell und Geschriebenes, wie diese Broschüre, können sie schnell erfassen. Weil es naheliegt, bestimmt Geschriebenes auch das Marketing von Anwälten.

Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, ein Artikel für den eigenen Blog, ein Mandantenrundbrief – wenn es nicht um den Ausbau der Reputation in der eigenen juristischen Blase, sondern die Überzeugung einer Mandantschaft von Nichtjuristen geht, ist geschrieben der schlechteste Aggregatzustand einer Marketingbotschaft.

Das hat vor allem einen Grund: Lesen kostet produktive Zeit. Am besten sitzt man dafür auf einem Stuhl. Ihr Fachartikel wäre interessant gewesen, aber dafür blieb dem Unternehmer wieder keine Zeit. Die gleiche Botschaft zum Hören kann beim morgendlichen Joggen oder auf der abendlichen Heimfahrt aufgenommen werden. Podcasts funktionieren an jedem Ort in praktisch jeder Situation.

Legt man die in Betracht kommenden Kommunikationsformen auf eine Intensitäts-skala, an deren Ende sich das persönliche Gespräch mit der höchsten Intensität befindet, liegt Geschriebenes am Anfang. Hören schafft es auf dieser Skala weit hinauf, weil sich neben der eigentlichen Information noch so viel mehr überträgt: Charakter, Esprit, Power, Fähigkeiten, Eigenheiten, Erfahrungen.

Sympathie kann nur so überhaupt entstehen. Trifft man sich dann zum ersten Mal, ist einem dieser Anwalt, den man bisher eigentlich nur gehört hat, gar nicht fremd. Mit gewonnenen Sympathien baut sich Vertrauen auf, das schon zuvor die Hemmschwelle zum Erstkontakt auflöst.

Vorteile

Was Sie als Anwalt mit einem Podcast erreichen.

Einen authentischen Außenauftritt und Mitbewerber, die das Nachsehen haben.

Die bloße Wirkung, sich als Anwalt nahbar zu präsentieren, ist schon enorm, weil sich Ihre Berufskollegen online meist nur mit Steckbrief zeigen.

Mit der eigenen Persönlichkeit überzeugen, weil Kompetenz austauschbar ist.

Wenn Fachanwaltschaft gegen Fachanwaltschaft steht, geht es über Sympathie ins Stechen. Und das ganz ohne Ihr Beisein.

Eine dauerhafte Verbindung zwischen Ihnen und Ihren Mandanten.

Wer seine Lieblingsformate in eine Podcast-App lädt, der bleibt am Ball. Wenn Sie eine neue Folge veröffentlichen, kommt sie automatisch auf den Bildschirm.

Mandanten, die begeisterte Fans und Multiplikatoren sind.

Ein hörenswerter Podcast wird viel eher weiterempfohlen als ein Anwalt – und das auch ohne Anlass. Aktives Empfehlungsmarketing statt Hoffnungsmarketing.

Tipps

Fehler, die sie als Anwalt mit einem Podcast nicht machen sollten.

Fehler Nr. 1: Einfach etwas vorlesen.

Unstreitig ist Vorlesen schon besser als Geschriebenes. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Darreichung beim Hörer verfängt, ist dennoch gering, weil es an Dynamik und Kurzweiligkeit fehlt. Ein guter Podcast ist immer aus dem gesprochenen Wort gedacht.

Fehler Nr. 2: Zu viel über den Inhalt nachdenken.

Ein Podcast wird nicht das konkrete Problem des Mandanten lösen. Er ist das erste Teilstück zur Lösung, deren weiterer Weg das Mandat ist. Zum Mandat kommt es aber nicht, wenn Ihre Lösungskompetenz nicht nachgewiesen ist. Ein Podcast ist dazu ein ausgezeichnetes Beweismittel, weil es Sie als Anwalt in den Fokus rückt.

Fehler Nr. 3: Glauben, dass Mandanten zu individuell sind.

Das anwaltliche Auge ist darauf geschult, die Besonderheit des Einzelfalls zu erkennen. Marketingstrategisch ist das nachteilig, weil es ein Gesetz der Mathematik ist, dass das, was für einen Mandanten relevant ist, auch für andere relevant ist, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Statt mit nur einem Mandanten zu sprechen, erreichen Sie bei gleichem Aufwand im Podcast Hunderte oder Tausende.

Fehler Nr. 4: Den Aufwand falsch einschätzen.

Überschätzt wird regelmäßig der Bedarf an Vorbereitung. Um Mehrwerte für Ihre Podcast-Hörer zu schaffen, müssen Sie nicht ansatzweise Ihre gesamte Kompetenz abrufen. Wer alles reinlegen will, überhebt sich, liefert dann gar nicht und vergibt so alle Chancen. Unterschätzt wird indes häufig die Wichtigkeit einer guten Aufnahmequalität. Weil sich die Sinneswahrnehmung auf das Hören konzentriert, werden Störfaktoren sehr bewusst wahrgenommen und können zum Abschalten führen. Das wäre umso tragischer, als ein Rundfunk-Niveau ohne hohe Kosten realisierbar ist.

Beispiel

KANZLEI AM MIKROFON.

Im alle zwei Wochen erscheinenden Podcast stellen sich Rechtsanwältin und Notarin Dr. Britta Bradshaw und Rechtsanwältin Maraike Lehnhoff von der KANZLEI AM RATHAUS in Ahrensburg nördlich von Hamburg Fragen, die sich Mandanten stellen, und Fragen, die sich Mandanten nicht trauen zu stellen.

Die Strategie: Der Podcast schlaut abstrakt-generell auf und vermittelt, wie die Kanzlei den konkret-individuellen Beratungsbedarf angehen würde. Jede Episode ist eine erlebbare Vorschau auf die künftige Zusammenarbeit. So entsteht auditiv ein Vertrauensverhältnis zwischen Anwalt und Mandant, schon bevor man sich das erste Mal gesprochen hat.
„Jan Hvarling hat unser Marketing auf ein völlig anderes Niveau gehoben. Mit seinen sehr guten Ratschlägen und seiner Erfahrung hat er uns neue Perspektiven ermöglicht, die uns messbar zum Erfolg bei der Mandanten­gewinnung geführt haben.“

Dr. Britta Bradshaw

Rechtsanwältin und Notarin
Partnerin der KANZLEI AM RATHAUS
„Marketing der Persönlichkeit entsprechend. Jan Hvarling zwängt nicht in Standards. Es gibt kein Marketing von der Stange, aber individuelle Konzepte, die einem helfen, die eigene Komfortzone und die üblichen, staubigen Wege zu verlassen.“

Maraike Lehnhoff

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Erbrecht
Partnerin der KANZLEI AM RATHAUS

Leistungen

Wie ich Sie beim Aufbau eines erfolgreichen Podcasts unterstützen kann.

Mit diesem Schritt-für-Schritt-Innovationsplan gehören Sie schon bald zu den zukunfts­orientiertesten Anwälten in Ihrem Bereich.

Podcast-Konzeption

  • Ich bringe mit Ihnen auf den Punkt, welche Mandanten Sie mit welcher strategischen Absicht erreichen wollen.
  • Daraus entwickle ich mit Ihnen ein passendes Podcast-Konzept. Dabei gebe ich Empfehlungen, welche Themen, welche Personen, welche Folgenlänge, welche Veröffentlichungstermine etc. ideal sind.
  • Der Podcast wird verzahnt mit allen weiteren Marketingmaßnahmen und Kommunikationswegen, die vom Podcast zusätzlich profitieren und andersherum.

Podcast-Produktion

  • Zum Aufzeichnungstermin richte ich ein professionelles mobiles Studio bei Ihnen vor Ort ein. Sie verlieren keine Zeit durch etwaige Wegstrecken.
  • Das aufgezeichnete Material wird von mir anschließend fachmännisch nachbearbeitet, geschnitten und Ihnen zur Freigabe gesendet.
  • Auf Wunsch bin ich Ihr Podcast-Host, wenn das für Ihr Podcast-Konzept sinnvoll ist. Aufgrund meines eigenen juristischen Hintergrunds finde ich mich thematisch schnell ein und kann verschiedene Rollen bedienenn.

Podcast-Verbreitung

  • Ich steuere die zeitgerechte Veröffentlichung auf Spotify, Apple Podcasts und vielen weiteren Podcast-Plattformen. Die notwendige Infrastruktur habe ich dazu eingerichtet.
  • Die redaktionelle Planung der Podcast-Folgen und -Themen gestalte ich mit Ihnen, nehme Ihre Ideen auf und mache proaktiv Vorschläge.
  • Laufende statistische Auswertungen über Abonnenten und das Hörerverhalten sind essentiell, um das Podcast-Konzept zu verifizieren, zu optimieren und Ihren Podcast so langfristig erfolgreich zu entwickeln.

Zeigen Sie sich mit einem Podcast als authentische und einzigartige Anwalts­persönlichkeit und überzeugen Sie so wertvolle Mandanten von Ihrer kompetenten Beratung.